Das Zuteilungsprotokoll ist das Dokument, das das Verfahren abschließt. Gut erstellt, dient es als ausreichender Titel für Register, Übertragungen und Steuern ohne nachträgliche Klarstellungen. Schlecht erstellt, erzeugt es Ansprüche, deren Lösung Jahre dauern kann. Es mit der Strenge zu strukturieren, die eine endgültige Rechtsentscheidung erfordert, ist die beste abschließende Investition der Akte.
Kopf und Identifikation
Jedes Protokoll sollte mit eindeutiger Identifikation der Akte, der Parteien (mit vollständigen Identifikationsdaten), des Datums und des verantwortlichen Rechtsorgans eröffnen. Obwohl offensichtlich, beginnen die Probleme meist hier: falsch geschriebene Namen, unvollständige Identifikatoren oder mehrdeutige Verweise, die später Registereintragungen erschweren.
Zusammengefasste Vorgeschichte
Ein kurzer, aber gewissenhafter Abschnitt, der erzählt, wie wir hierher gelangt sind: wann die Akte eröffnet wurde, an welchen Daten Inventar und Präferenzen geschlossen wurden, welche Auslosungs- und Zuteilungsmethodik angewandt wurde und welche relevanten Vorfälle. Dieser Abschnitt erlaubt es einem Dritten, das Verfahren zu verstehen, ohne es aus verstreuter Dokumentation rekonstruieren zu müssen.
Lose und Zuteilungen
Der Kern des Protokolls. Für jedes Los: die zusammensetzenden Güter (mit Beschreibung und Inventarverweis), Gesamtwert, zuteilungsempfangende Partei. Bei geldlichen Ausgleichen zur Angleichung der Lose werden Beträge, Fristen und Zahlungsweise detailliert. Die goldene Regel: jede im Protokoll erscheinende Zahl muss durch Aufsummieren der Inventardetails überprüfbar sein.
Technische Nachvollziehbarkeit der Auslosung
Wenn die Wahlreihenfolge durch verifizierbare Auslosung festgelegt wurde, muss das Protokoll Saatwert, Nachricht und resultierenden Hash enthalten. Diese Information erlaubt es jedem Dritten, die Auslosung zu rekonstruieren und zu verifizieren, dass das Ergebnis das veröffentlichte war. Sie ist nicht dekorativ: sie ist die Grundlage des Beweiswerts des Verfahrens.
Schlussklauseln und Unterschriften
- Verteilung der Verfahrenskosten.
- Fristen und Mechanismus für die physische Übergabe der Güter.
- Übernahme von Lasten oder Belastungen, die einem zugeteilten Gut zugeordnet sind.
- Unterschrift der Parteien (oder Feststellung von Widerspruch/Abwesenheit, falls vorhanden) und des Verfahrensverantwortlichen.